Bernhard Schindlers Herzensprojekt:

Das ehrenamtliche KIT Team München

Das Krisen Interventions Team München betreut, berät und begleitet jedes Jahr etwa 2.000 Menschen, die unmittelbar nach einem außergewöhnlichen Vorfall unter schweren seelischen Belastungen leiden oder unter akutem, psychischem Schock stehen.

„Wir haben einen Akutdienst, der 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr unterwegs ist“, verrät Peter Zehentner, Leiter des KIT-München. „Und das seit 25 Jahren. Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst rufen uns dazu, wenn sie vor Ort merken, dass etwas nicht stimmt und Opfer oder Betroffene eine Betreuung brauchen. Bei größeren Schadenslagen, wie das Hochwasser in Niederbayern vor zwei Jahren, setzt uns das Innenministerium auch außerhalb Münchens ein. Und für die Bundesrepublik Deutschland werden wir im In- und Ausland tätig. Der letzte große Einsatz war der Germanwings-Absturz.“ Durchschnittlich 2,3 Mal am Tag leisten die ehrenamtlich tätigen KIT-Mitarbeiterinnen und KIT-Mitarbeiter schnelle und direkte Hilfe für die Betroffenen.
Gegründet wurde die Organisation als erste Einrichtung ihrer Art 1994 von Dr. Andreas Müller-Cyran.

Hierfür wurde ihm 2013 von Bundespräsident Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz verliehen. Seit 25 Jahren leistet das KIT-München in der Stadt und im Landkreis München, sowie darüber hinaus unter der Trägerschaft des ASB Regionalverbands München/Oberbayern e.V. (Arbeiter-Samariter-Bund) an jedem Tag im Jahr schnelle und direkte Hilfe für Betroffene.
Bernhard Schindler unterstützt das KIT-München seit Jahren und wurde im Juli zum Botschafter ernannt. „Ich freue mich, beim Five-to-Twelve-Talk den neuen Einsatzleitwagen Mercedes V-Klasse übergeben zu können“, sagt er. „Dafür habe ich mit Peter Zehentner zusammen mehr als 60.000 Euro gesammelt, unter anderen durch verschiedene Veranstaltungen, Geburtstage, spenden von Unternehmern.“